Bild: Mädchen träumt mit dem Kopf auf die Hand gestützt auf der Schulbank„Familien gehen zur Schule” ist ein gemeinsames Konzept des Jugendamtes Mitte, der freien Jugendhilfeträger Jugendwohnen im Kiez –Jugendhilfe gGmbH, Technische Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft gGmbH (tjfbg) und FOKUS e.V. – Verein für Familienarbeit sowie der Kurt-Tucholsky-Grundschule.

Zielgruppe des Projektes sind insbesondere Schülerinnen und Schüler der Schulanfangsphase, die aufgrund eines hohen Förderbedarfs im sozial-emotionalen Bereich und dem damit häufig einhergehenden Förderbedarf im Bereich des Lernens und Leistens (z.B. Lernunlust, Unkonzentriertheit, geringe Ausdauer, Lernrückstände) einen hohen pädagogischen Unterstützungsbedarf aufweisen sowie deren Eltern.

Hauptziel ist der langfristige Verbleib des Kindes in seiner Regelklasse und die Vermeidung eines Schulwechsels. Das Projekt ist präventiv angelegt und soll Ausgrenzung und Sonderbeschulung verhindern.
Das Projekt ist in einer modularen Angebotsform realisiert und zeichnet sich durch das Ineinandergreifen unterschiedlicher Hilfeformen aus.
Diese umfassen insbesondere:

  • Soziale Gruppenarbeit für die Kinder,
  • individuelle Förderung der Kinder,
  • unterschiedliche Gruppenangebote für die Eltern bzw. für Eltern und Kinder,
  • Einzelberatung der Eltern, sowohl aufsuchend als auch in der Schule mit engem Kontakt zu den Klassenlehrern_innen,
  • Beteiligung der Eltern am Unterricht und/oder in den Hofpausen.

Schule, Jugendamt, Schulpsychologie und die freien Träger arbeiten eng zusammen, bringen unterschiedliche Erfahrungen und Kompetenzen ein und ergänzen sich entsprechend.

Grafik: Infoblume
Die Elternaktivierung nimmt eine zentrale Rolle im Projekt ein. Dabei sollen die Probleme genau dort bearbeitet werden, wo sie auftreten, nämlich in der Schule. Auch die Elternarbeit, einzeln und in Gruppen, soll mindestens teilweise in der Schule angesiedelt sein, um den Eltern einen Einblick in den Schulalltag ihrer Kinder zu ermöglichen, ihr Interesse an den schulischen Problemen zu wecken und die häufig vorhandene eigene distanzierte Haltung zur Schule aufzubrechen.

Mut und Konzentration um eigene Grenzen auszutesten.Wahrnehmen und Ausdruck eigener GefühleAnregung zum positiven DenkenÜbungen zur Konzentrationsförderung